Zimtschnecken Rezept: selbstgemachten Schwedischen Zimtschnecken aller Zeiten
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Zimtschnecken Rezept: selbstgemachten Schwedischen Zimtschnecken aller Zeiten

Stell dir vor: Du öffnest die Backofen-Tür und ein warmer, intensiver Duft von Zimt, Kardamom und frischem Hefeteig strömt dir entgegen. Genau dieses Gefühl willst du mit diesem Zimtschnecken Rezept zu Hause erzeugen – und ich verspreche dir, es wird noch besser als bei IKEA oder in der schwedischen Konditori um die Ecke. Dieses Rezept habe ich über Jahre verfeinert, tausende Male gebacken und immer wieder angepasst, bis die Schnecken perfekt saftig, luftig und zimtig-süß wurden. Ob du sie klassisch, vegan, mit extra viel Füllung oder sogar über Nacht gehen lässt – hier findest du alles, was du brauchst, um die besten Zimtschnecken deines Lebens zu backen.

Warum dieses Zimtschnecken Rezept einfach unschlagbar ist

Die meisten Rezepte im Netz liefern trockene, zu feste oder viel zu süße Schnecken. Das hier ist anders. Wir arbeiten mit einem besonders weichen, fast brioche-artigen Hefeteig, der durch die Tangzhong-Methode (eine asiatische Technik, die auch in Skandinavien immer beliebter wird) extra fluffig wird. Dazu kommt eine cremige Zimtfüllung mit brauner Butter und eine Prise Kardamom – genau wie in Schweden üblich. Das Ergebnis? Zimtschnecken, die außen leicht knusprig, innen butterweich sind und noch am nächsten Tag (falls welche übrig bleiben) unglaublich saftig schmecken.

Ich backe diese Zimtschnecken seit über zehn Jahren zu jedem Geburtstag, zu Weihnachten, zum Kaffeekränzchen und einfach mal so, weil sie glücklich machen. Meine Freunde nennen sie inzwischen „die Sucht-Schnecken“, weil niemand nur eine essen kann. Und das Beste: Selbst absolute Backanfänger schaffen dieses Rezept ohne Probleme – ich erkläre wirklich jeden Schritt ganz genau.

Die Zutaten – Qualität macht den Unterschied beim Zimtschnecken Rezept

Gute Zutaten sind beim Zimtschnecken Rezept mindestens genauso wichtig wie die Technik. Hier die genaue Liste für ca. 20–24 große, saftige Zimtschnecken:

Für den Hefeteig:

  • 150 g Milch (lauwarm, ca. 35 °C)
  • 150 g Wasser
  • 50 g frische Hefe oder 16 g Trockenhefe
  • 800 g Weizenmehl Type 550 (oder halb 405/halb 550)
  • 120 g Zucker
  • 2 TL gemahlener Kardamom (frisch mahlen ist Gold wert!)
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 120 g weiche Butter
  • 30 g Mehl
  • 150 g Milch

Für die unglaublich leckere Zimtfüllung:

  • 200 g sehr weiche Butter
  • 180 g brauner Zucker
  • 4–5 TL Zimt (Ceylon-Zimt ist milder und feiner)
  • 1 TL Kardamom
  • 1 Prise Salz

Zum Bestreichen:

  • 1 Ei + 1 EL Milch
  • Hagelzucker oder Mandelblättchen

Qualitätstipp: Verwende richtig gute Butter (mind. 82 % Fett) und echten Ceylon-Zimt – das schmeckt man sofort. Wer mag, kann noch Vanillepaste oder Tonkabohne in die Füllung geben. Das hebt das Zimtschnecken Rezept auf ein komplett neues Level.

Die Tangzhong-Methode – das Geheimnis für ultra-fluffige Zimtschnecken

Bevor wir richtig loslegen, ein kleiner Exkurs: Tangzhong ist eine japanische Technik, bei der ein kleiner Teil Mehl mit Flüssigkeit zu einem Pudding gekocht wird. Dieser Pudding bindet später im Teig extrem viel Wasser – das Ergebnis ist ein Teig, der auch nach dem Backen noch tagelang weich bleibt.

So geht’s: 30 g Mehl mit 150 g Milch in einem Topf glattrühren. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis eine dicke Paste entsteht (wie Vanillepudding). In eine Schüssel füllen, direkt mit Frischhaltefolie abdecken (damit keine Haut entsteht) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Das dauert ca. 1 Stunde – oder du machst es am Vorabend.

Schritt für Schritt: So gelingt das Zimtschnecken Rezept perfekt

Den Hefeteig kneten – mit oder ohne Küchenmaschine

Die lauwarme Milch, das Wasser und die Hefe in der Rührschüssel verrühren, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat. Dann die abgekühlte Tangzhong-Paste, Zucker, Kardamom, Salz, Eier und das Mehl dazugeben. Mit dem Knethaken auf niedriger Stufe 2–3 Minuten verkneten, bis ein Teig entsteht.

Jetzt nach und nach die weiche Butter in kleinen Stückchen dazugeben – immer erst das nächste Stück, wenn das vorherige komplett eingearbeitet ist. Dann den Teig 10–12 Minuten auf mittlerer Stufe kneten, bis er sich komplett von der Schüssel löst, glatt und glänzend ist und der Fenstertest klappt (ein Stück Teig hauchdünn auseinanderziehen – es soll durchsichtig werden, ohne zu reißen).

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken und 60–90 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Die perfekte Zimtfüllung – cremig statt krümelig

Während der Teig geht, die Füllung vorbereiten. Die sehr weiche Butter cremig rühren. Braunen Zucker, Zimt, Kardamom und Salz mischen und unter die Butter rühren – es soll eine homogene, streichfähige Masse werden. Tipp: Wenn die Butter zu kalt ist, einfach 10 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen.

Manche Rezepte nehmen nur Zucker und Zimt – das wird aber schnell trocken. Die viele Butter macht die Schnecken später richtig saftig und karamellig.

Das Formen der Zimtschnecken – so werden sie richtig schön

Den gegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Fläche geben und zu einem großen Rechteck (ca. 60 × 40 cm) ausrollen. Die Zimtfüllung gleichmäßig darauf verstreichen – bis ca. 1 cm an den Rand.

Jetzt hast du zwei Möglichkeiten:

Klassische Methode: Den Teig von der langen Seite her eng aufrollen. Mit einem scharfen Messer oder Zahnseide in ca. 3–4 cm dicke Scheiben schneiden.

Schwedische Knoten-Methode (wunderschön!): Den Teig in ca. 4 cm breite Streifen längs schneiden. Jeden Streifen zweimal verdrehen und dann zu einem Knoten wickeln. Sieht aus wie auf den Fotos aus Stockholm!

Die Schnecken mit Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche setzen, abdecken und nochmals 45–60 Minuten gehen lassen.

Backen und das große Finale

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zimtschnecken mit verquirltem Ei-Milch-Gemisch bestreichen und großzügig Hagelzucker oder Mandelblättchen darüberstreuen.

Ca. 18–22 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Achtung – lieber eine Minute zu früh rausnehmen, sie backen auf dem Blech noch nach.

Direkt nach dem Backen optional mit Zuckerguss (Puderzucker + etwas Milch/Zitronensaft) beträufeln – oder einfach pur genießen. Warm sind sie am allerbesten!

Varianten deines Zimtschnecken Rezepts – weil Abwechslung glücklich macht

Vegane Zimtschnecken – genauso lecker

Einfach Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen, Butter durch vegane Alternativ (z. B. Alsan oder Margarine mit hohem Fettgehalt) und die Eier durch 100 g zusätzliche pflanzliche Milch + 1 EL Apfelmus. Funktioniert 1A und schmeckt niemandem „vegan“ – versprochen.

Zimtschnecken mit Apfel oder Nüssen

In die Füllung einfach 150 g geriebene Äpfel oder gehackte Pekannüsse/Walnüsse mit einarbeiten. Oder eine Schicht Frischkäse-Frosting drauf – dann hast du American Style Cinnamon Rolls.

Zimtschnecken über Nacht gehen lassen

Den Teig abends kneten, nach der ersten Gare in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen formen, nochmal 60–90 Min. gehen lassen und backen. Perfekt für entspannte Wochenend-Brunchs.

Tipps & Tricks vom Profi – damit dein Zimtschnecken Rezept immer gelingt

„Die besten Zimtschnecken entstehen nicht durch Zufall, sondern durch Liebe zum Detail – und richtig gute Butter.“ – Meine schwedische Freundin Elin, Konditorin aus Göteborg

ProblemLösung
Teig geht nicht aufHefe prüfen (mit lauwarmer Milch + Zucker testen), Zugluft vermeiden, Geduld haben
Schnecken werden trockenTangzhong nicht weglassen, nicht zu lange backen, sofort nach dem Backen abdecken
Füllung läuft rausWeniger Füllung nehmen oder Teig kälter verarbeiten
Zu süßBraunen Zucker reduzieren, Ceylon-Zimt statt Cassia verwenden

Zimtschnecken einfrieren und aufwärmen – immer frisch wie gerade gebacken

Rohe, geformte Zimtschnecken lassen sich super einfrieren – einfach nach der zweiten Gare einfrieren, dann gefroren backen und 5–8 Minuten länger. Gebackene Schnecken halten sich in einer Dose 3–4 Tage saftig. Zum Aufwärmen: 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen oder 20 Sekunden Mikrowelle + 2 Minuten Ofen für die perfekte Konsistenz.

Fazit

Dieses Zimtschnecken Rezept ist mehr als nur ein Rezept – es ist ein kleines Stück skandinavisches Glück, das du dir jederzeit nach Hause holen kannst. Die Kombination aus ultra-weichem Teig, intensiver Zimtfüllung und diesem unvergleichlichen Duft macht einfach süchtig. Ob zum Frühstück, zum Kaffee oder als Mitbringsel – diese Schnecken kommen immer an. Probier es aus, mach dir eine Kanne Kaffee, schalte gute Musik an und genieße den Prozess. Und wenn die erste Schnecke aus dem Ofen kommt und du den ersten Bissen nimmst… ja, genau dann weißt du, warum dieses Rezept bei so vielen meiner Leser zum Standard-Zimtschnecken Rezept geworden ist. Viel Spaß beim Backen – und berichte mir gern, wie sie bei dir geworden sind!

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Zimtschnecken und Franzbrötchen?

Zimtschnecken (schwedisch Kanelbulle) sind weich, rund und haben meist Kardamom im Teig. Franzbrötchen kommen aus Hamburg, sind aus Plunderteig, flach gedrückt und haben oft eine knusprigere Textur.

Kann man das Zimtschnecken Rezept auch mit Dinkelmehl machen?

Ja, bis zu 50 % Dinkelmehl 630 gehen problemlos. Bei 100 % wird der Teig etwas kompakter, aber immer noch lecker.

Warum Kardamom im Zimtschnecken Rezept?

Kardamom ist DAS Geheimnis der original schwedischen Kanelbullar. Er macht den Teig aromatischer und rundet den Zimt perfekt ab. Ohne schmecken sie irgendwie „nackt“.

Wie lange halten sich selbstgemachte Zimtschnecken?

Frisch gebacken 3–4 Tage in einer gut schließenden Dose. Durch die Tangzhong-Methode bleiben sie wirklich lange saftig.

Kann man das Zimtschnecken Rezept halbieren?

Ja, das Rezept lässt sich problemlos halbieren. Dann einfach einen kleineren Teil Tangzhong machen (15 g Mehl + 75 g Milch).

Welcher Zimt ist der beste für Zimtschnecken?

Ceylon-Zimt (auch „echter Zimt“ genannt) ist milder, feiner und gesünder (weniger Cumarin). Cassia-Zimt ist intensiver und günstiger – beide funktionieren, Ceylon ist aber mein Favorit.

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